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08.01.2020

Wir stellen vor: Marvin Möller

„Ich will auf den größten Courts dieser Welt gegen die besten Spieler der Welt antreten und selbst einer der besten Spieler der Welt werden.“ Marvin Möller hat sein großes Ziel immer fest im Blick. Für den gebürtigen Hamburger war früh klar, er will Tennisprofi werden.

Der Besuch der Eliteschule für Sport in Hamburg war dabei der erste Schritt von vielen auf dem langen Weg zum Profi-Tennis. 2018 schloss er die Schule mit dem Abitur ab, die Note 1,8 spricht dabei für den heute 20-Jährigen, der das harte Training, die Turniere und das Lernen für die Schule gut unter einen Hut bekommen hat. Seine Willensstärke, hart für den Erfolg zu arbeiten, wird daran besonders deutlich, seine Definition von Erfolg dabei ist: „Das beste Ich zu erreichen, was ich sein kann.“ Und dafür trainiert Marvin täglich.

Auch in der noch jungen Tennis-Vita des Rechtshänders stehen schon einige Erfolge zu Buche. Die zwei für ihn persönlich wichtigsten waren zum einen im Junior Davis Cup, wo er 2015 mit dem deutschen Team die Silbermedaille gewann. Zum anderen war es 2016 das Erreichen des Viertelfinals im Juniorenfeld der French Open, eines der vier bedeutendsten Turniere im Jahr.

Dennoch gab es in der noch jungen Karriere auch schon Rückschläge, derzeit laboriert Marvin an einer Sehnenverletzung am Handgelenk und das schon seit über einem Jahr. Für Marvin war die erste Diagnose ein Schock, zwei Monate sollte er mit dem Tennis pausieren. „So etwas hatte ich noch nie.“ Die Verletzung zögerte sich sogar noch weiter raus, ans Aufgeben dachte Möller aber nie. „Ich bin generell ein Mensch, der aus Allem etwas Positives rauszieht.“ So auch aus der Verletzung: „Ich habe in der Zeit viele Dinge über mich selbst gelernt, zudem habe ich mich im Fitnessbereich sehr gut weiterentwickelt. Das ist wichtig im Tennis!“

Wichtig dabei ist für den Abiturienten auch die Unterstützung des Team Hamburg. Neben der finanziellen Unterstützung hilft es ihm, sich auch in schweren Phasen mit anderen Sportlern austauschen zu können. Seien es Gespräche über Trainingsinhalte, Ernährung oder auch andere Themen. „Das Gemeinschaftsgefühl im Team Hamburg, dass wir alle gemeinsam auf ein großes Ziel hinarbeiten, bestärkt einen einfach.“  Gut gestärkt will Marvin dann auch im neuen Jahr wieder auf den Tenniscourts dieser Welt antreten, der Hamburger hofft im Februar wieder voll ins Training einsteigen zu können.

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