Förderung einer Stelle als „Verbandsjüngstentrainer*in“
„Tennis und Hamburg“ – das steht schon seit über 100 Jahren für eine Partnerschaft, die durch ihre großen Erfolge in der Vergangenheit und die Begeisterung aller Sportler großen Glanz und Tradition vereint.
Die ungebrochene Leidenschaft für Tennis zeigt sich auch heute noch durch eine besondere Vereinslandschaft und vor allem immer noch großen Mitgliederzahlen. Aktuell über 34.000 Tennisspieler/innen in rund 90 Vereinen. Tennistradition in Hamburg sucht nicht nur in Anbetracht des einst größten und besten besetzten Tennisturniers Deutschlands am Rothenbaum, sondern auch durch die zahlreichen schönen Tennisanlagen und Vereine seinesgleichen im gesamten Bundesgebiet. Der Tennisboom der achtziger und neunziger Jahre war in keiner anderen Stadt in Deutschland vor allem auch durch den ansässigen Deutschen Tennis Bund so deutlich spürbar wie hier.
Doch leider ist dies – wie es sich durch fehlende Erfolge in den letzten zehn Jahren im gesamten deutschen Tennis gezeigt hat – keine Versicherung für langfristige Erfolge im Leistungssport. Und so ist nicht nur der DTB als Hauptverantwortlicher bemüht die Erfolgsgeschichte von Deutschland als Tennisnation weiterzuschreiben, sondern auch alle Verbände und Vereine. Die Zukunft des Tennis kann vor allem mit einer kontinuierlichen Modernisierung und Umstrukturierung der Verbandsarbeit langfristig gesichert werden. Denn insbesondere mit leistungssportlichen Erfolgen und einer modernen Verbandsstruktur, kann die besondere Tradition des Sports in Hamburg als Tennishauptstadt Deutschlands neu genutzt und weiter vorangeführt werden.
Dafür hat der Hamburger Tennis-Verband ein kindgerechtes, feinmaschiges und stets aufeinander aufbauendes Sichtungskonzept für das Jüngstentennis (ca. achtes bis elftes Lebensjahr) erarbeitet. Dieses streckt sich über zwei bis drei Jahre und liefert ergiebige Informationen. Die Ausbildungsschwerpunkte liegen in diesem Alter auf dem Gemeinschaftsgeist und dem Engagement jedes Einzelnen für die Gruppe. Neben tennisspezifischen Übungsformen beinhalten alle Veranstaltungen vielfältige motorische Übungen, um den Aufbau wichtiger Elemente (z.B. Koordination, Athletik) zu dokumentieren. In diesem Rahmen fördert die Stiftung Leistungssport Hamburg den Hamburger Tennis-Verband und unterstützt bei der Finanzierung der Trainerstelle eines Jüngstentrainers.